sind...


  • eine zweite Währung, die zusätzlich zum Euro genutzt wird
  • an den ökologischen Fußabdruck von Produkten und Dienstleistungen gekoppelt
  • ein Weg, die Kostenwahrheit von Gütern transparent zu machen
  • eine Möglichkeit, unseren Ressourcenverbrauch schrittweise auf ein nachhaltiges Maß zu senken
  • ein Mittel, um allen Menschen die Nutzung von Ressourcen zu ermöglichen

Warum

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1. Mit ERDpapieren werden ökologische Produkte günstiger

ERDpapiere spiegeln die wahren Kosten von Produkten wider. Momentan sind Produkte, die unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden, die Umwelt schädigen und oft weit weg erzeugt werden günstiger, als regional produzierte Güter, bei deren Herstellung darauf geachtet wird, dass Arbeits-, Tier- und Umweltschutzstandards eingehalten oder sogar verbessert werden. Schlechte Produktionsbedingungen können Schäden verursachen, deren Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden (Externalisierung von Kosten), während der erwirtschaftete Profit einer kleinen Gruppe von Personen zugute kommt.

Durch ERDpapiere wird die ökologische Zukunftsfähigkeit von Produkten über das Instrument des ökologischen Fußabdrucks ausgedrückt. Die ökologische Preisregelung ermöglicht schließlich die reale Vergünstigung von nachhaltig produzierten Gütern. Damit wird ein lokal produzierter Bio-Apfel günstiger als Pestizidbananen aus Ecquador oder das Reparieren von Geräten günstiger als sie wegzuwerfen.

 

2. Mit ERDpapieren die Wirtschaft schrittweise zukunftsfähig gestalten

Schrittweise können wir unsere Ressourchennutzung sanft in ein zukunftsfähiges Maß führen. Dabei steigt die Lebensqualität bei geringerem Ressourcendurchsatz.

 

3. Komplementärwährungen stärken regionale Wertschöpfung und lokale Kreisläufe

Lokale Unternehmen, die sich einer nachhaltigen Wirtschaftsweise verschrieben haben, werden gefördert. Mit einer lokalen Währung bleibt die Wertschöpfung in der Region. Damit wird einer Abwanderung von Unternehmen und Arbeitskräften vorgebeugt.