Das Menschenrecht auf Leben ist untrennbar verbunden mit einem Recht auf Ressourcennutzung.
Aber wie kann jedem Menschen ein gerechter Anteil an Ressourcennutzung praktisch zugänglich gemacht werden? Wie kann man gerechte Lebenschancen für alle schaffen und gleichzeitig die physikalischen Grenzen unseres Planeten beachten?
Der fruchtbare Boden ist ein knappes Gut. Sein Erhalt ist notwendig, um die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und Energie nachhaltig gewährleisten zu können.

 

Wir wollen

  • den Ressourcenverbrauch schrittweise auf ein nachhaltiges Niveau senken,
  • externe Kosten für z.B. bei der Produktion verursachte Umweltschäden in den Preisen von Produkten berücksichtigen,
  • einen gerechten Zugang zu Ressourcennutzung für alle Menschen gewährleisten und
  • Anreize für nachhaltigen Lebensstil schaffen.

Das Konzept

Um für jede Person den Zugang zu Ressourcennutzung zu gewährleisten, werden allen Bürger*innen einer Region monatlich kostenlos „Nutzungsrechte“ in Form von ERDpapieren auf ein Konto überwiesen. Diese ERDpapiere werden beim Einkauf benötigt: Produkte werden mit dem Ressourcenverbrauch für ihre Bereitstellung gekennzeichnet. Dies funktioniert über die Methode des ökologischen Fußabdrucks.

Beim Einkauf wird, wie gehabt, in Euro bezahlt; entsprechend dem ökologischen Fußabdruck der Produkte wird auch vom ERDpapierkonto abgebucht. Wenn eine Person weniger (ver)braucht, als der Durchschnitt, kann sie ihre überschüssigen ERDpapiere an Menschen verkaufen, die gerne mehr verbrauchen möchten. So wird ein Anreiz gegeben, nachhaltigere Produkte zu konsumieren und ressourcenschonender Lebensstil belohnt.